AI Camp Würzburg 2026

Zwei Tage KI, Austausch und viele neue Ideen

Ende September in Würzburg

Ende September war unser Team wieder beim AI Camp in Würzburg. Ein Rückblick auf zwei Tage voller Sessions, Diskussionen und Gespräche, die noch lange nachwirken.

Künstliche Intelligenz verändert gerade, wie wir Software entwickeln, Projekte planen und mit Kunden zusammenarbeiten. Uns reicht es dabei nicht, über KI zu lesen. Wir wollen mitreden, ausprobieren und von anderen lernen.

Deshalb waren wir am 24. und 25. September 2026 mit einem großen Teil des Computy-Teams beim AI Camp in Würzburg dabei.

Ankommen beim AI Camp Würzburg: Teilnehmende im Eingangsbereich
Erste Gespräche am Morgen, mit dabei das Team Computy
Teilnehmende im Gespräch am Stehtisch

Barcamp statt Frontalprogramm

Das Besondere am AI Camp ist das Format: Es gibt kein vorher festgelegtes Programm. Jeden Morgen schlagen die Teilnehmenden ihre Themen selbst vor, und gemeinsam entsteht daraus der Sessionplan für den Tag.

  • Wer etwas zu erzählen hat, hält einen Vortrag.

  • Wer eine Frage hat, eröffnet eine Diskussionsrunde.

  • Und wer einfach neugierig ist, sucht sich die Sessions aus, die am spannendsten klingen.

So treffen Entwicklerinnen und Entwickler auf Menschen aus Forschung, Marketing, Bildung und Unternehmen. Genau diese Mischung macht den Reiz aus: Man bekommt Perspektiven, die man im eigenen Arbeitsalltag selten hört.

Eröffnung des AI Camp Würzburg 2026: Wir alle haben Wissen, das wir teilen können
Sessionwand mit dem Zeitplan des AI Camp
Ein Teilnehmer stellt seine Session vor
Session mit Live-Demo am Bildschirm
Offene Diskussionsrunde

Unsere Beiträge

Wir waren nicht nur zum Zuhören dabei: Gleich mehrere Kolleginnen und Kollegen von Computy haben eigene Sessions gehalten.

  • Eine KI zum Japanischlernen – und noch viel mehr – Michi: Michi hat ein selbst gebautes Harness für eine KI vorgestellt, das ursprünglich nur beim Japanischlernen helfen sollte. Inzwischen kann es deutlich mehr: Es leitet Pen-&-Paper-Spiele, hilft beim Einkaufen und erzählt Geschichten. Das Besondere: Alles läuft auf lokaler Hardware, ganz ohne Anbindung an eines der großen Sprachmodelle.

  • Einfach mal Regeln machen? – Ein Gedankenexperiment – Flo: „Keine Fahrzeuge im Park“ klingt eindeutig, bis man anfängt, Grenzfälle durchzuspielen. In Flos Session wurden die Teilnehmenden selbst zu Gesetzgeber und Gericht und haben erlebt, wie schwer es ist, Regeln so zu formulieren, dass Mensch und Maschine sie gleich verstehen.

  • Offene Diskussion: Kunst, Design & AI – Vanessa: Was passiert, wenn alles gleich aussieht, weil KI alles generalisiert? Entsteht dadurch Raum für mehr Inspiration, oder steuern wir auf ein graues Zeitalter zu? Vanessas Diskussionsrunde brachte Perspektiven aus Kunst, Design und Technik zusammen.

Unsere Vorträge testen wir vorher intern in unseren wöchentlichen DevTalks. Dort bekommen wir ehrliches Feedback aus dem Team – und auf dem Camp sitzt jede Folie.

Michis Session: die lokale KI-Begleiterin Yuki auf dem Bildschirm
Live-Demo der lokalen KI während der Session
Zuhörende in Michis Session zur lokalen KI
Flos Session: Gedankenexperiment „Keine Fahrzeuge im Park“

Was wir mitgenommen haben

Neben unseren eigenen Beiträgen haben wir viele spannende Sessions besucht. Ein paar Eindrücke:

  • Prompt Injection – Wie lassen sich KI-Anwendungen vor manipulierten Eingaben schützen, und was kann man heute schon besser machen?

  • Hardware für KI – Was braucht man für eine lokale KI, zum Beispiel auf dem eigenen Home-Server?

Was uns immer wieder auffällt: Die Gespräche über KI sind deutlich nüchterner geworden. Statt „KI kann alles“ geht es heute um konkrete Fragen:

  • Wo spart KI im Alltag wirklich Zeit?

  • Wo braucht es weiterhin menschliche Erfahrung?

  • Und wie gehen wir verantwortungsvoll mit Daten um?

Genau diese Fragen beschäftigen uns auch in unseren Kundenprojekten.

Vortrag „Benutzen ist Entwickeln“ beim AI Camp
Diskussionsrunde mit Mikrofon
Ein Teilnehmer bringt seine Sicht in die Diskussion ein

Netzwerken und Kaffeegespräche

Mindestens genauso wertvoll wie die Sessions sind die Gespräche dazwischen: an der Kaffeemaschine, in der Mittagspause oder beim Ausklang am Abend.

Hier entstehen neue Kontakte, Ideen für Projekte – und manchmal auch die Antwort auf ein Problem, an dem man schon seit Wochen knobelt.

Das Team Computy beim AI Camp
Mittagspause im Hof von oben

Und danach? Wissen teilen

Ein Camp ist für uns nicht mit dem letzten Tag vorbei. Nach dem AI Camp und dem kurz zuvor stattgefundenen Seneca Camp haben wir eine gemeinsame Retro gemacht.

Darin hat jede und jeder die wichtigsten Erkenntnisse aus den besuchten Sessions vorgestellt. So profitiert das ganze Team, auch wer nicht in jeder Session sitzen konnte. Die Ergebnisse halten wir in unseren internen Docs fest, damit die Ideen nicht in der Schublade verschwinden.

Dankesfolie mit den Partnern des AI Camp, darunter Computy

Fazit

Das AI Camp Würzburg war für uns wieder eine tolle Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen, eigenes Wissen weiterzugeben und neue Impulse in unsere Arbeit mitzunehmen.

Ein großes Dankeschön an das Orga-Team und alle, die mit ihren Sessions und Fragen zum Gelingen beigetragen haben.

Wir sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei!

Ibrahim Yildiz

20.10.2026

Ibrahim Yildiz

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