AI Vibe Hackathon 2026.Q1
KI schafft Kreatives - Und löst dabei Probleme
Der AI Vibe Hackathon 2026.Q1 – und wir waren mittendrin. Zwei Tage, eine Location, viele kluge Köpfe und eine Menge KI-Energie
Noch nie war ich auf einem Hackathon, da stellte ich mir natürlich direkt die Frage: Was ist eigentlich ein Hackathon? Ein Marathon für Entwickler, die alleine vor Ihren Computern sitzen? Weit gefehlt!
Kurz gesagt: Ein Hackathon ist eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, bei der Teams gemeinsam an kreativen Ideen oder Prototypen zu einem bestimmten Thema arbeiten. Das Ziel ist nicht perfekter Code, sondern schnelles Ausprobieren, Lernen und Präsentieren – oft mit einem Wettbewerbscharakter am Ende.
Team Computy war als Teilnehmer und Sponsor mit am Start und fand sich in Würzburg im ZDI Ideenlabor in der Rottendorfer Straße ein. Der Tower als Veranstaltungsort hat was sehr entwicklerfreundliches: Offene Räume, kreative Atmosphäre, und alle Tools die man braucht. Man merkt sofort, dass hier große Projekte entstehen.
Was gleich für mich beeindruckend war: Die Energie im Raum. Alle waren fokussiert, neugierig und sichtlich motiviert etwas zu bauen, mich eingeschlossen.
Ankommen, Ideen, Loslegen - Challenge accepted!
Besonders bei diesem Event: Die optionale Challenge:
Mission: 100K – Hack Your Future Baut einen Prototypen, der junge Erwachsene spielerisch motiviert, die ersten 100.000 € zu erreichen. Themen: Sparen, Investieren, Verhalten, Progress – kreativ gedacht. Dotiert mit 500 €.
Die Teams fanden sich schnell zusammen und setzten sich direkt mit den Ideen und mit der Problemlösung ihres Falles auseinander. Jeder konnte am Ende ein Feedback erhalten, was ein super Möglichkeit für zukünftige Projekte ist.
Essen > Networking > Deep Work Sessions
Ohne Pause geht es nicht: Sehr gutes Essen, PingPong spielen, und vor allem: Unterhaltungen untereinander. Beim Mittagessen kommt man schnell ins Gespräch, unter ihnen finden sich Menschen mit den verschiedensten Backgrounds. Kurze Gespräche über Projekte, Technologien und Ideen – genau das macht diese Begegnungen so wertvoll, abseits des reinen "Hackens".
Dann die Deep Work Session bis zum Open End. Hier zeigt sich, wer wirklich in den Flow kommt. Tools wurden ausprobiert, Prototypen gebaut, Ideen verworfen und neu gedacht. Manche blieben über die Zeit hinaus und tüftelten weiter an Ihren Projekten. Ein tolles Commitment, dass sich in den Ergebnissen bei der Abschlusszeremonie deutlich gezeigt hat.
Mit einem Idle-Game hat sich ein Mitstreiter besonders hervorgehoben, das neben der Jury auch die Community mehrheitlich gewürdigt hat.
Was nicht passt, wird passend gemacht!
Mit dem offiziellen “Start building!” ging es richtig los. Es gab Onboarding-Sessions und Knowledge Exchange nach Bedarf.
Für mich persönlich war das eine gute Möglichkeit, mich auszuprobieren. Als jemand, der noch am Lernen ist, merkte ich schnell: Hackathons sind kein Ort für Perfektion – sie sind ein Ort für mutige, halbfertige Ideen, die trotzdem Wirkung haben. Man lernt seine Ideen zu feilen, zu einem Pitch vorzubereiten und sich Feedback einzuholen.
Hackers in the making - Das haben wir gelernt
Was bleibt nach zwei Tagen Hackathon? Vor allem die Erkenntnis, dass KI-Tools enorm beim schnellen Prototyping helfen – die eigentlichen Konzepte und Ideen dahinter aber immer noch von Menschen kommen. Und zwar von einem ganzen Netzwerk davon.
Überraschend war, wie schnell eine echte Team-Chemie entstehen kann, wenn alle dasselbe Ziel vor Augen haben. Jeder bringt seinen eigenen Input mit – und genau das macht den Unterschied.
Mut zur unfertigen Idee ist dabei wichtiger als perfekte Technik: Weniger ist oft mehr, und ein halbfertiger Prototyp, der eine Idee transportiert, schlägt jede überpolierte Lösung ohne Substanz.
Und nicht zuletzt: Spaß beim Coden steht an erster Stelle. Wer sich von solchen Events inspirieren lässt, findet neue Motivation für seine eigenen Projekte – und das ist vielleicht der wertvollste Effekt von allen.
Somit kommen wir gerne wieder. Für einen ersten Hackathon ein super Erlebnis, das Lust auf mehr macht. Danke gebührt allen Beteiligten!
Maruf Frosch
06.03.2026